Sonntag, 13. Dezember 2009

Iterum dico, gaudete!


Gaudete in Domino semper:
iterum dico, gaudete.
Modestia vestra nota sit omnibus hominibus:
Dominus enim prope est.
Nihil solliciti sitis:
sed in omni oratione petitiones vestrae innotescant apud Deum.
Benedixisti, Domine, terram tuam:
acertisti captivitatem Iacob.

Wir feiern heute den dritten Adventsonnatg ("Gaudete" - Freuet Euch!). Statt der violetten Gewänder darf der Priester heute rosafarbene tragen, in der Liturgie ist heute alles auf Freude gestimmt. Auf dem Adventskranz wird heute ebenfalls die dritte, die rosafarbene Kerze angezündet.
Am kommenden Mittwoch feiern wir den Quatember Mittwoch, ein Fasttag. Der Introitus an diesem Tag beginnt mit "Rorate, coeli, desuper, et nubes pluant iustum: aperiatur terra et germinent Salvatorem." (Tauet Himmel von oben! Ihr Wolken, regnet den Gerechten! Es öffne sich die Erde und sprosse den Heiland hervor.) Daher kommt der Ausdruck der "Rorate-Messen" in der Adventszeit.
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Freitag, 11. Dezember 2009

Dompfarrer Faber plaudert wieder


In der Ausgabe 49/2009 der Zeitschrift NEWS plaudert wieder einmal der Wiener Dompfarrer Hw. Toni Faber über dies und das: über Alkohol am Steuer (im Sommer wurde ihm nach einem Unfall deswegen für einige Zeit der Führerschein abgenommen), über das Gerücht, dass er mit der Journalistin Claudia Stöckl (siehe Foto aus NEWS) ein gemeinsames Kind hätte, darüber, dass ihn Kardinal Schönborn auch manchmal "Antonius" nenne (nämlich wenn er auf ihn böse ist) und über den Jagdschein.

Zitieren möchte ich hier aber Toni Fabers Aussage zur Homosexualität:

"Ich stehe hundertprozentig dazu, dass die Institution der heterosexuellen Ehe zu fördern ist. Aber wir gewinnen nichts, wenn wir Homosexuelle schlechtreden. Ich kann niemanden vorschreiben, wie er leben soll, es geht um die christliche Lebenskultur. Jeder ist uns herzlich willkommen! Und da haben wir sicher Defizite in der Verkündigung!"

Da könnte man jetzt viel dazu schreiben (gibt es neben der "heterosexuellen Ehe" auch noch andere Ehen? Wer redet "Homoxuelle" schlecht? Er könne niemanden etwas vorschreiben, auch nicht in der Verkündigung?). Aber ich beschränke mich darauf seine Antwort zu zitieren, die er auf die Frage nach seiner größten persönlichen Schwäche dem Magazin NEWS gegeben hat:

"Ich übertreibe manchmal in dem Sinn, dass ich möglichst viel aus meinem Leben machen will, möglichst viele Menschen erreichen will. Da ist es nötig Maß zu halten, sich in Bescheidenheit und Demut zu über. Eigenschaften, an denen ich laufend arbeite".

Wäre es auch Demut, wenigstens jede zweite Interviewanfrage abschlägig zu beurteilen?

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Donnerstag, 10. Dezember 2009

2.900 Schulkassen weniger seit 1999


Eine Meldung der Statistik Austria (früher Österreichisches Statistisches Zentralamt) ist in den letzten Tagen untergegangen: "Deutlicher Rückgang der Schülerzahlen".

Die Zahl der Schüler in den Volksschulen (1. bis 4. Schulstufe) beträgt im heurigen Schuljahr 332.200. Das ist ein Minus von 5.700 im Vorjahresvergleich und ein Minus von 57.900 im Vergleich zum Schuljahr 1998/1999, also vor 10 Jahren. Dieses Minus von fast 15% wird nüchtern erklärt mit "Grund dafür ist der Geburtenrückgang seit Mitte der 90er Jahre". Statistik Austria erwartet in den nächsten Jahren einen weiteren leichten Rückgang. 57.900 Schüler weniger bedeuten rund 2.900 Schulklassen weniger im Vergleich zu vor 10 Jahren.

Es ist nicht leicht festzustellen, ob Kinder einen Migrationshintergrund haben oder nicht. Die Staatsbürgerschaft der Eltern greift nicht (viele sind ja schon eingebürgert), auch die Religionszugehörigkeit ist nicht wirklich aussagekräftig. Die besten Werte erhält man jedoch, wenn man die Geburten betrachtet, bei denen die Mutter im Ausland geboren wurde. Dieses Kriterium trifft schon bei 52% (!) der Geburten in Wien zu.
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Freitag, 4. Dezember 2009

Ein Rezept für Christen aus der Kronenzeitung


Michael Jeannee, einst Chefreporter der deutschen "Bild" und Starkolumnist der österreichischen "Krone" hat am 3. Dezember 2009 den Christen ein gutes Rezept gegeben, wie sie auf die drohende Überfremdung und Islamisierung in Österreich reagieren sollen:

Nicht durch Volksbefragungen und durch H.C. Strache, sondern durch "Rückkehr zum rechten Glauben, zum Besinnen, zur Besinnung".
"Volle Kirchen, gut besuchte Messen, Entsorgung des unseligen Weihnachtsmannes, Wiedereinsetzung des Christuskindes, unter jeden Weihnachtsbaum eine Krippe, beten mit den Kindern vor der Mahlzeit und vor dem Zubettgehen, keine Kirchenaustritte mehr, vor den Gotteshäusern das Kreuz schlagen und die Bibel lesen: Das wäre und ist der Weg, der zum Ziel führt, der die Angst nimmt, der Euch stark macht, abendlandstark ... und der vor allem "die anderen" nicht diskriminiert, ihnen keine Angst macht."


Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

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Donnerstag, 3. Dezember 2009

Nationalrat: Homo-Ehe im Justizausschuss abgesegnet


Heute war das umstrittene Gesetz über die eingetragene Partnerschaft im Justizausschuss des österreichischen Nationalrates. Mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und tw. Grünen (denen das Gesetz teilweise zu wenig weitreichend war) und gegen die Stimmen von FPÖ und BZÖ wurde der Entwurf abgesegnet. Damit kann er nun im Plenum beschlossen werden und geht dann an den Bundesrat (Länderkammer), dessen Ablehnung aber nur aufschiebende Wirkung hätte.

Justizministerin Claudia Bandion-Ortner (ÖVP) lobte die Vorlage als "ausgewogene Lösung", die auf möglichst breite Akzeptanz abgezielt habe. Dass die eingetragene Partnerschaft nicht vor dem Standesamt eingegangen werde, habe sich als die praktikabelste Lösung erwiesen, die auch auf die breiteste Akzeptanz gestoßen sei, sagte Bandion-Ortner weiter. Eine Zeremonie sei nicht vorgeschrieben und bleibe den Bezirksverwaltungsbehörden überlassen. In Städten wie Graz – eine Frage der Abgeordneten Susanne Winter (FPÖ) – sei es möglich, dass die Eintragung von einer Person vorgenommen werde, die auch als Standesbeamter fungiere, dann aber in anderer Funktion.

Immer wieder wurde behauptet, dass Österreich quasi gezwungen wurde ein solches Gesetz einzuführen. Auf einen diesbezüglichen Einwand der Abgeordneten Walter Rosenkranz (F) und Ewald Stadler (B) räumte die Ministerin ein. dass es für die Einführung des Instituts der eingetragenen Partnerschaft keine "internationale Verpflichtung" gebe. Es gebe aber viele internationale Beispiele; Österreich habe sich an den Regelungen in Deutschland und in der Schweiz orientiert. Es sei jedenfalls "Zeit für eine gesetzliche Absicherung" gewesen, betonte die Ministerin.

Ein ausführlicher Bericht findet sich bei der Parlamentskorrespondenz.

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Mittwoch, 2. Dezember 2009

Noch eine Aktion gegen Homo-Ehe: Demo am 6.12.


Kurzfristig wird noch eine Aktion gegen die Homo-Ehe ausgerufen. Ein bisher unbekanntes überparteiliches Veranstaltungsgremium "Für die Schöpfungsordnung", Organisator Christoph Humpf aus Salzburg, ruft dazu auf. Dem Komitee gehören an: Förderverein St. Georg für Pfadfinder- und Jugendgruppen in Europa, die Christliche Partei Österreichs - Salzburg und die TFP (Österreichische Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum).

Am kommenden Sonntag, 6. Dez. 2009, soll die Demo "Für die Schöpfungsordnung" gegen das neue Lebenspartnerschaftsgesetz in Wien stattfinden: 17.00 Uhr Andacht Karlskirche, 17.45 Uhr Marsch mit Fackeln und Laternen zum Parlament, 18.30 Uhr Kundgebung am Parlament, ca 19.00 Uhr Ende.
Laut dem Organisator sollen mehrere Reisebusse aus Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark kommen.

Kontaktinfo: Telefon +43 650/ 7 44 20 06
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Gehring kandidiert tatsächlich


Heute (2. Dezember) hat die Christliche Partei Österreichs tatsächlich bekannt gegeben, dass ihr Obmann, Dr. Rudolf Gehring, nächstes Jahr um das Amt des Bundespräsidenten kämpfen wird. Derzeit schaut es ja so aus, dass der Amtsinhaber, der linkssozialistische Dr. Heinz Fischer, der einzige Kandidat der großen Parteien sein wird. Ohne Zweifel ist er der SPÖ Kandidat. Die ÖVP hat bisher niemanden nominiert und scheut offenbar die Kosten für einen Wahlkampf.

Die CPÖ meint in ihrer Presseaussendung, dass ein Kandidat aus dem christlichen Lager eine echte Alternative darstellen würde und den christlich denkenden Bürgern die Möglichkeit einer wirklichen Wahl bieten. Die CPÖ erwarte für ihren Kandidaten um das höchste Amt in der Republik eine breite Unterstützung und appellierte an die Christen in Österreich für ein geschlossenes Auftreten, damit weitere Schritte einer Säkularisierung in der Gesellschaft verhindert werden könnten.

Unklar ist für den politischen Beobachter, wie ein solcher Wahlgang finanziert werden soll. Der durch eine Kampfabstimmung abgesetzte Gründungsobmann Dr. Alfons Adam, der nun eine andere christliche Partei reaktiviert hat, hatte kürzlich der neuen CPÖ Führung unter anderem auch ein "finanzielles Debakel" vorgeworfen.
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Deutsche Familienministerin als Homo-Lobbyistin


Der Blog Kultur und Medien berichtet von beunruhigenden Verbindungen der neuen deutschen kinderlosen Familienministerin Kristina Köhler zur Homo-Lobby (auf dem Foto die Dame rechts bei einem Homo Umzug in Frankfurt):

Die Unterstützung der Homo-Lobby durch Kristina Köhler (CDU), der neuen Familienministerin, beschränkt sich nicht auf ihre Teilnahme am Frankfurter Christopher Streeet Day (eine Art Homosexuellen-Parade) im Jahr 2009.


Entsprechend Informationen von Rolf Euler, dem ehemaligen Bundesvorsitzenden der „Lesben und Schwulen in der Union“ (LSU), hat Kristine Köhler die Homo-Lobby unterstützt, als die offizielle Politik der CDU noch jegliche Form von eheähnlicher Partnerschaftsform ablehnte und einige CDU-Landesverbände gegen die Homo-Ehe beim Bundesverfassungsgericht klagten.

Rolf Euler wörtlich:
Kristina Köhler steht als moderne Politikerin auch schwul-lesbischen Themen offen gegenüber. Sie hat mir die Chance eingeräumt, die LSU auf der JU- Vorstandssitzung 2001 vorzustellen. Lieben Dank dafür! Es ging ihr um's Klima. Und das hat sich nicht nur verbessert, sondern ist hochangenehm! Kristina Köhler hat während des Wiesbadener CSD 2001 auch die Standesamtsregelung des Partnerschaftsgesetzes unterstützt. Eine engagierte Teilnahme am Wiesbadener CSD 2002 war für Kristina Köhler selbstverständlich.“(Quelle: http://www.rolf-ohler.de/cdu-wiesbaden.htm)

Büroleiter für Organisation im Abgeordnetenbüro von Kristina Köhler ist Eike Letocha, gleichzeitig Landesvorsitzender der „Lesben und Schwulen in der Union“ in Berlin. (Quellen: http://www.lsu-berlin.de/ueber-uns/ueber-uns.htm und http://www.kristina-koehler.de/kontakt/team/).

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Letztes Aufbäumen gegen die Homo-Ehe in Österreich


Mag. Dietmar Fischer hat eine Unterschriften/Email-Aktion gegen den Beschluss der Homo-Ehe im Österreichischen Nationalrat gestartet. Zuerst richten sich die Briefe an die Mitglieder des Justizausschusses, danach an alle Abgeordneten.

Hier der Aufruf im Original:

Liebe Mitbürger und Verteidiger der Ehe, Familie und Kinder! Die christlichen Grundwerte und die Keimzelle des Staates sind extrem bedroht.

In wenigen Tagen am Do. 3. Dez. 2009 wird das neue Gesetz zur „Eingetragenen Partnerschaft“ [„Homosexuellen-Ehe“] im Justizausschuss behandelt. Ich bitte Dich/Sie dringend an die Mitglieder dieses Ausschusses ein Protest-Mail/Brief gegen diese Privilegierung der Homosexuellen zu schicken. Die Folgen der gesetzlichen Anerkennung der "Eingetragenen Partnerschaft"/Homo-Ehe wären verheerend [siehe auch Statistiken und Graphiken zum "Preis der Homosexualität"/Gesundheitliche Probleme etc. http://www.hli.at/christliche-allianz/homo/homo_fakten.htm ]
Erinnern wir die Abgeordneten an den Eid auf die Verfassung, alles zum Wohle des Landes Österreichs und seiner Bevölkerung zu tun und ersuchen wir sie dringend, gegen diese Gesetzesvorlage zu stimmen.


Auf der Webpage der „Christlichen Allianz“ http://www.hli.at/christliche-allianz/
ist im angegebenen Link eigens ein Musterbrief eingerichtet worden, sodass mit dem Anklicken des Namens des jeweiligen NR-Abgeordneten das Mail-Programm aufgeht und der bereits vor gedruckte Brief erscheint. So kann also jeder von uns ganz schnell und einfach seinen Protest-Brief an möglichst viele Justizausschuss-Miglieder bzw. Nationalratsabgeordnete schreiben, damit bei der Abstimmung im Justiz-Ausschuss am 3. Dez. bzw. am 9./10.Dez. 2009 im Parlament ganz entschieden NEIN zu diesem Homosexuellen-Privilegiengesetz sagen.

In den USA z.B. hat es in allen 22 Staaten, wo es eine Volksabstimmung gegeben hat, ein klares NEIN zur „HOMO-Ehe“ gegeben. In nur 4 Staaten der USA gibt es heute die „Homo-Ehe“, weil das Parlament diese gegen den Willen des Volkes über ihre Köpfe hinweg eingeführt hat. Deshalb ist es wichtig, dass die verantwortlichen Politiker die Meinung des Volkes kennen und in ihrer Verantwortung dem Volk gegenüber bei der Abstimmung im Parlament NEIN sagen. Machen Sie den Politikern klar, dass jeder Katholik vom Gewissen her laut verbindlicher Lehre der Kirche verpflichtet ist, mit aller Entschiedenheit jede gesetzliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften abzulehnen. Da Politiker oft nur in Stimmen denken, ist es auch sehr wirkungsvoll, ihnen mit dem Entzug der Stimme bei der nächsten Wahl zu drohen, wenn sie nicht entsprechend unserem Wählerauftrag abstimmen. Sagen sie ihnen, dass viele Christen ganz genau beobachten werden, welche Partei und welcher Politiker in dieser Grundfrage wie abstimmt. Sagen Sie ihnen, dass wir Christen in Zukunft nur noch gewillt sind der Partei und den Politikern das Vertrauen und die Stimme zu geben, die sich entschieden für die Verteidigung der christlichen Grundwerte von Ehe, Familien und Kindern eingesetzt haben und werden.

Als Christliche Allianz kämpfen wir in diesem Sinne gemeinsam und bitten Dich dringend heute noch bei dieser E-Mail-Protest-Aktion mitzumachen und auch möglichst viele Freunde und Bekannte zum Mitmachen zu motivieren. Im Schritt 2 werden wir die Abgeordneten anmailen ! Gemeinsam sind wir stark und können viel bewegen! Stellen Sie sich allein nur die E-Mail Flut von den ca. 4.000 „Ehe-schuetzen.at“ Unterzeichnern mal der Anzahl der Abgeordneten. Da kommt was in Bewegung, wenn alle bzw. möglichst viele mitmachen. Diese Stimmenm für die Ehe und Familie wird unüberhörbar sein!

Mit freundlichen Grüßen Im Namen der Christlichen Allianz, einem Zusammenschluss vieler christlichen Einzel-Personen, Gruppen und Bewegungen

Mag. Dietmar Fischer, Prof. i. R.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Die Christen atomisieren sich erfolgreich


Die Christen-Partei (jetzt "Christliche Partei Österreichs") wurde im Herbst 2005 konstituiert. Erster Obmann war Dr. Alfons Adam, Rechtsanwalt, Obmann-Stv. Dr. Rudolf Gehring, Generalsekretär Adams Schwiegersohn Mag. Gernot Steier und Finanzreferentin dessen Frau, also Adams Tochter, Pilar Steier.

Die Partei ist bei der Landtagswahl in Niederösterreich im März 2008 angetreten und hat dort 0,8% der Stimmen erhalten. HLI-Chef Mag. Dietmar Fischer kandidierte damals am fünften Listenplatz. Bei der Nationalratswahl im Herbst 2008 ging es der Partei mit 0,6% nicht viel besser, sogar die Kommunisten erhielten 0,8% der Stimmen.


Es folgte ein Putsch und Alfons Adam wurde durch Rudolf Gehring ersetzt, sein Schwiegersohn verblieb im Amt, auch die Parteiadresse war weiter ident mit der Adresse der Anwaltskanzlei von Adam und Steier.


Über diese Ereignisse, die vor einem Jahr stattfanden, berichtet Dr. Adam heute in einem Newsletter, den er über den Verein "Pro Vita" versendete. Adam kündigt darin die Reaktivierung der politischen Partei "Christen-Allianz" an, die die inhaltliche Arbeit der ehemaligen Partei "Die Christen" wieder aufnehmen will. "Die neue Führung hat ein personelles, inhaltliches und finanzielles Debakel verursacht" kritisiert Adam die Führung der Christlichen Partei Österreichs. Adam ist jetzt auf der Suche nach Mitarbeitern und ersucht um geistliche und materielle Unterstützung für die neue Partei.


Inzwischen berichtet der Blog "Schreibfreiheit" darüber, dass Dr. Gehring offenbar zur Bundespräsidentenwahl antreten will. Vielleicht sucht die CPÖ noch eine Wahl zur Minderheitenfeststellung?

Ich fürchte es ist ebenso wie beim Thema "Lebensschutz": eine Atomatisierung in möglichst kleine Splittergruppen wird der christlichen Politik in Österreich nicht helfen ...
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